ÜBER UNS

Überzeugungen 

  • Wir stellen die Menschen im Sport ins Zentrum und setzen uns dafür ein, dass Menschenrechte für den Sport handlungsleitend sind.
  • Wir bekennen uns zur Förderung der Achtung und des Schutzes der Menschenrechte im Sport und ihrer Verwirklichung durch den Sport.
  • Wir stehen für Interkulturalität, Diversität, Nicht-Diskriminierung, Inklusion, Chancengleichheit und Empowerment im und durch einen menschenrechtsbewussten Sport .
  • Wir fordern und fördern die Partizipation aller relevanten Personen und Organisationen am Diskurs über die menschenrechtliche Dimension im Sport.
  • Wir fordern von allen, die mit uns kooperieren, ein Bekenntnis zur Achtung der Menschenrechte.
  • Wir widmen unsere Aktivitäten dem Gemeinwohl und stehen für Transparenz und Integrität.
  • Wir achten alle international anerkannten Menschenrechte.

Engagement

  • Unser ehrenamtliches Engagement gilt dem Einsatz für eine offene und starke demokratische Gesellschaft. Wir möchten dies mit unserer Sport-Leidenschaft verbinden. Daher haben wir das Zentrum für Menschenrechte und Sport e.V. gegründet.
  • Wir sind ein unabhängiger gemeinnütziger Verein, der sich für die Förderung der Achtung und des Schutzes der Menschenrechte im Sport und ihrer Verwirklichung durch den Sport einsetzt.
  • Unsere Mitgliedschaft setzt sich aus vielfältigen Menschen zusammen. Sie bringen sich mit ihren Expertisen, Netzwerken und Erfahrungen für die Stärkung der Menschenrechte im Sport ein. 
  • Unsere Organisation ist offen für alle Menschen, die interessiert, motiviert und engagiert sind und sich für Menschenrechte und Sport begeistern.

Themen

Einige besonders wichtige Themenfelder im aktuellen Diskurs zu Menschenrechten und Sport sind (ohne Priorisierung):

  • Vielfalt, Inklusion und Teilhabe 
  • Nicht-Diskriminierung und Anti-Rassismus
  • Gesundheit und Wohlergehen  
  • Wirtschaft und Menschenrechte 
  • Meinungsäußerungen im Sport 
  • Kinderschutz und Prävention sexueller Gewalt 
  • E-Sport und Digitalisierung 
  • Sport(groß)veranstaltungen 
  • Nachhaltigkeit und Generationengerechtigkeit 

Hintergrund 

Sport ist facettenreich, vielschichtig und berührt uns alle. Sport kann eine universelle Sprache sein und positive Wirkung entfalten. Er dient als Wertevermittler, Gesundheitsförderer oder Entwicklungsmotor. Das gilt für uns als Individuen, aber auch als Gruppen und als Gesellschaft insgesamt.

Im Sport bestehen aber auch besondere Problemstellungen: diskriminierende Vorfälle auf den Rängen, schwierige Rahmenbedingungen in Austragungsländern und in Wertschöpfungs- und Lieferketten der Sportartikelindustrie, fragwürdige Sponsoring-Geschäfte, Exklusionsprozesse in Vereinen und Verbänden, sexuelle Gewalt, gesundheitsgefährdende Leistungsexzesse oder Proteste in Stadien.

Die menschenrechtliche Dimension im Sport zeigt sich auf verschiedenen Ebenen, in unterschiedlichen Ausprägungen, Strukturen und Konstellationen. Auch im und durch den Sport kann es zu positiven und zu negativen menschenrechtlichen Auswirkungen kommen. Egal, ob im gemeinnützigen Amateur- oder kommerzialisierten Spitzensport: die Universalität, Unteilbarkeit und Unveräußerlichkeit der international anerkannten Menschenrechte gilt auch dort.

All das ist nicht neu. Es wurde jedoch bisher selten zusammenhängend aufgegriffen. Das Zentrum für Menschenrechte und Sport e.V. ist die erste Einrichtung in Deutschland, die diesen Komplex als Kernaufgabe hat.